Suche
Suche Menü

Parodontalbehandlung

– gibt Ihren bleibenden Zähnen eine Chance –

Artikel zum herunterladen:
Parodontitis: Handeln vor dem Rückzug

Parodontitis

* Mundgeruch * Zahnfleischbluten * Zahnlockerung * Zahnverlust

Zahnarzt Düsseldorf - Parodontalbehandlung 1

Untersuchungen und Behandlungen mit Hilfe von Lupenbrillen der Firma Carl Zeiss. Der unglaubliche Effekt von Vergrößerung, präziser Sehschärfe und Detailgenauigkeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer zahnärztlichen Präzision geworden.

Zahnverlust durch Zahnlockerung ist ein häufig auftretendes Leiden, das sich meist langsam entwickelt. Es wird bis zum fortgeschrittenen Stadium von nur wenigen, nicht bedrohlich wirkenden Symptomen, wie z.B. Zahnfleischbluten, begleitet.
Dieses Krankheitsbild wird als Parodontitis (im Volksmund auch Parodontose) bezeichnet. Eine solche Erkrankung des Zahnhalteapparates kann schon ab dem 16. Lebensjahr beobachtet werden, tritt jedoch gehäuft ab dem 30. Lebensjahr auf. 70 Prozent der über 40-jährigen sind von ihr betroffen. Deshalb sind frühzeitige Erkennung und Behandlung besonders wichtig.

Die charakteristischen Anzeichen dieser vermeidbaren Erkrankung sind Zahnfleischbluten, später dann Rückgang des Zahnfleisches (der Zahn wird optisch länger) und letztendlich die Zahnlockerung.

Ursachen

Die Ursache sind Ablagerungen (Plaque, Zahnstein, Konkremente), welche sich in den Zahnfleischtaschen und schwer zugänglichen Zahnzwischenräumen ansammeln und von Bakterien besiedelt werden. Diese Bakterien führen zunächst nur zu einer Mikroentzündung (Zahnfleischbluten), später aber dann, im Verlauf vieler Jahre, zum Abbau des den Zahn stützenden Knochens. Der Zahn lockert sich..

Diagnostik

Um das weitere Fortschreiten der Krankheit zu stoppen, bedarf es eines planmäßigen und systematischen Vorgehens: Zunächst müssen bakterielle Plaque (Beläge), Zahnstein im Rahmen einer Vorbehandlung („Professionelle Zahnreinigung„) entfernt werden. Daran schließt sich eine eingehende Untersuchung des verbliebenen Entzündungszustandes und seiner Ursachen an.

Therapie

Zahnarzt Düsseldorf - Parodontalbehandlung 2

Zahnärztlichen Präzision dank genauem Hinsehen mit der Lupenbrille.

Es gibt für den individuellen Einzelfall verschiedene moderne Behandlungsmethoden, welche mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch erörtert werden sollten.- Aber immer ist das Ziel, die Entzündung zu stoppen, die Zahnfleischtaschen von den krankheitsverursachenden Erregern schonend zu reinigen (Hierzu bedienen wir uns neuester wissenschaftlich anerkannter Methoden in Form von hypersonischen Instrumenten und Laser), und weiterem Gewebe- und Knochenverlust vorzubeugen.

Regeneration

Manchmal wird es auch notwendig, verloren gegangenen Knochen wieder zu regenerieren, damit die betroffenen Zähne auch langfristig gefestigt und erhalten werden können. Hierzu bedienen wir uns modernster Verfahren zur Knochen- und Geweberegeneration, welche wir Ihnen gerne erläutern werden, sollte dies ein für Ihre Behandlung relevantes Thema sein.

Prävention

Um eine Neubesiedlung der Zahnfleischtaschen durch Plaque und Bakterien zu vermeiden, sollte im Anschluss eine regelmäßige „Professionelle Zahnreinigung“ erfolgen.

Und was ist die eigentliche „Parodontose“?

Die eigentliche „Parodontose“ ist ebenfalls ein Knochenschwund der zur Zahnlockerung führt. Allerdings sind die Ursache nicht – wie bei der „Parodontitis“-Bakterien und daraus folgend Entzündungen, sondern „Parodontose“ meint die nicht-entzündliche Degeneration des Knochens aufgrund von Überlastung der Zähne. Wenn also z. Bsp starke Knirschkräfte auf immer den gleichen Zahn einwirken, so wird dieser überlastet, der Knochen zieht sich zurück und der Zahn wird locker. Deswegen ist es wichtig, dass der Zahnarzt die Zähne nicht nur auf Parodontitis untersucht, sondern auch die Statik und die Kräfteverteilung, welche auf einzelne Zähne oder Zahngruppen wirken, überprüft. Wir haben uns auf diese „funktionellen Aspekte“ des Kausystems spezialisiert und überprüfen Zähne, Zahnhalteapparat, Kiefergelenke und Muskulatur auf solche Funktionsstörungen, um sie frühzeitig zu erkennen und möglichen Beschwerden und Erkrankungen vorzubeugen.